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Theology

Jesus Ist Herr

Jesus ist HERR – ein Aufruf zu radikaler J ¼ngerschaft von Rowland Croucher Schriftlesung: Philipper 2,9-11:

„Darum hat ihn auch Gott erh ¶ht und hat ihm den Namen gegeben, der  ¼ber alle Namen ist, dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und alle Zungen bekennen sollen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.“

Das fr ¼heste, einfachste und k ¼rzeste Glaubensbekenntnis lautet: „Jesus ist Herr“ (im Griechischen sind es nur zwei Worte). Es hat zwei grundlegende Bedeutungen: eine theologische  œberzeugung (wer Jesus ist) und eine pers ¶nliche Verpflichtung (gegen ¼ber Jesus als Herrn und Gott).

A. Paulus gab Jesus einen Gott-Titel – ho kurios, der in der Septuaginta 6156 Mal erscheint. Dieser g ¶ttliche Titel wird Jahwe gegeben; im Neuen Testament wird Jesus 700 Mal als Herr bezeichnet.

B. Paulus  ¼bertrug einen Gottes-Text – Jesaja 45,23 – auf Jesus.

C. Paulus verlangte f ¼r Jesus Gottes-Anbetung. Alles und jedermann wird seine Knie vor Gott beugen. Im Hinblick auf eine radikale Antwort auf all dies, gibt es …

(1) eine intellektuelle Dimension. Unser Verstand fungiert f ¼r uns wie ein „Kontrollturm“. Matth ¤us 11,28-30: „Kommt her zu mir, alle, die ihr m ¼hselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftm ¼tig und von Herzen dem ¼tig; so werdet ihr Ruhe finden f ¼r eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht“. Das Joch weist auf eine Unterordnung unter Autorit ¤t hin; daher ist es unsere Neigung, wie bei Maria von Bethanien, zu den F ¼ Ÿen Jesu zu sitzen.

(2) eine moralische Dimension. Entgegen dem Relativismus, der in unserer Zeit vorherrscht, gehorchen wir Jesus als Herrn. Johannes 14,21: Wer Jesus liebt, wird erfahren, dass sich Jesus ihm oder ihr offenbart. Wir haben keine Freiheit, mit Jesus als Lehrer und Jesus als Herrn nicht  ¼berein zu stimmen.

(3) eine berufliche Dimension. Wir befinden uns alle ein ganzes Leben lang im Dienst. Wir leisten der Kirche einen schlechten Dienst, wenn wir die  „ltesten und Pastoren als „die Dienerschaft“ bezeichnen. „Diakonia“ ist ein Gattungswort, das nicht spezifisch ist – man muss ein Adjektiv hinzuf ¼gen. In R ¶mer 13 werden „weltliche Obrigkeiten“ (Magistrate, Statthalter) als „Diener Gottes“ bezeichnet – der gleiche Titel, den das Neue Testament f ¼r Pastoren verwendet. In Apostelgeschichte 6 waren einige Leiter mit dem falschen „Dienst“ besch ¤ftigt, daher setzten sie andere Diener ein, um Hilfe f ¼r die Witwen zu organisieren, w ¤hrend sie sich auf den Dienst des Wortes und des Gebets konzentrierten.

(4) eine gesellschaftliche Dimension. Psalm 110,1 ist der am h ¤ufigsten zitierte alttestamentliche Text im Neuen Testament: „Der HERR sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde zum Schemel deiner F ¼ Ÿe mache.“ Jesus ist de jure (von Rechts wegen) Herr, aber Satan ist de facto (tats ¤chlich) Herr – zwar ein Besiegter, der sich aber weigert, seine Niederlage einzugestehen. Das alte „soziale Evangelium“ befand sich im Irrtum, indem es eine „f ¼rsorgliche Gesellschaft“ mit dem Reich Gottes gleichsetzte. Wir sagen jedoch mit Abraham Kuiper: „Es gibt keinen Zentimeter menschlichen Lebens, von dem Jesus nicht „mein“ sagt.

(5) eine politische Dimension. Jesus wurde von den Juden wegen eines religi ¶sen Vergehens (seine Behauptung, der Sohn Gottes zu sein) und von den R ¶mern wegen eines politischen Vergehens (seine Behauptung, ein K ¶nig zu sein) gekreuzigt. Die Kaiser waren inzwischen gr ¶ Ÿenwahnsinnig geworden. Sie bestanden darauf „Herr“ und „Gott“ zu sein – es konnte keinen anderen geben. Wir m ¼ssen uns dem Staat unterordnen (R ¶mer 13), d ¼rfen aber nicht den Staat anbeten. Manchmal (wie z. B. bei den Hebammen in  „gypten) m ¼ssen wir dem Staat in einem Akt des zivilen Ungehorsams widerstehen, wenn der Staat etwas gebietet, was Gott verbietet oder etwas verbietet, was Gott befiehlt. Wir weigern uns, irgendeine Institution  ¼ber Jesus zu erh ¶hen und zu verg ¶ttern.

(6) eine globale Dimension. In dieser Hinsicht sind wir intolerant gegen ¼ber dem Pluralismus: Jedes Knie – ob nun Buddhist, Muslim, Jude, Marxist u. a. – wird sich vor Jesus beugen. Er ist nicht „Jesus der Gro Ÿe“, sondern „Jesus der Einzige“. Er ist einzigartig, ohne Rivalen und ohne seinesgleichen. Der gr ¶ Ÿte Anreiz f ¼r Weltmission ist nicht die Rettung der „Verlorenen“, nicht einmal die „Liebe“ f ¼r andere, sondern „Eifersucht“ (in ihrem reinen biblischen Sinne) f ¼r den Namen Gottes, und die Ehre und Herrlichkeit Jesu. Unsere Mission ist eine unvermeidliche Folge der universalen Herrschaft Christi.

Schlussfolgerung: Ein Leben der Integrit ¤t – f ¼r „integrierte“ Menschen – hat im Zentrum eine Verpflichtung und Hingabe an Jesus Christus als Herr. Nur wenn Jesus Herr ist, werden wir wirklich heil.

Quelle: John Mark Ministries, Australia

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